{"uuid": "5d4e84a3-e8cd-45b3-9211-e28fd153f8b8", "vulnerability_lookup_origin": "1a89b78e-f703-45f3-bb86-59eb712668bd", "author": "9f56dd64-161d-43a6-b9c3-555944290a09", "vulnerability": "CVE-2026-83549", "type": "seen", "source": "https://www.cert.at/de/warnungen/2026/9/erneut-kritische-sicherheitslucken-in-sonicwall-sma1000-series-aktiv-ausgenutzt-updates-verfugbar", "content": "2.September 2026\n\nBeschreibung\n\nIn SonicWalls SMA1000 Series Appliances existieren zwei schwerwiegende&nbsp;Sicherheitsl&uuml;cken. Die schwerwiegendere der beiden Schwachstellen erm&ouml;glicht es Angreifer:innen aus der Ferne und ohne Authentifizierung, die Appliance dazu zu bringen, serverseitig Anfragen an eigentlich nicht erreichbare interne Endpunkte zu senden (Server-Side Request Forgery). Laut SonicWall PSIRT werden die in diesem Advisory beschriebenen Schwachstellen bereits aktiv ausgenutzt.\n\nCVE-Nummer(n): CVE-2026-83548, CVE-2026-83549\n\nCVSS Base Score: 10.0 (bzw. 7.8)\n\nAuswirkungen\n\nCVE-2026-83548&nbsp;ist eine Server-Side-Request-Forgery-Schwachstelle (SSRF) im Work-Place-Interface der SMA1000 Appliance. Ein:e entfernte:r, nicht authentifizierte:r Angreifer:in kann die Appliance dazu bringen, serverseitig Anfragen an eigentlich nicht erreichbare interne Endpunkte zu senden. Der Hersteller gibt f&uuml;r diese Schwachstelle einen CVSS Base Score von 10.0 an.\n\nBei CVE-2026-83549 handelt es sich um eine 'Command Injection' die es angemeldeten AdministratorInnen, aufgrund einer unsachgem&auml;&szlig;en Neutralisierung,&nbsp;erlaubt Betriebssystembefehle auszuf&uuml;hren.\n\nBetroffene Systeme\n\nBetroffen sind die SMA1000 Modelle 6210, 7210 und 8200v in folgenden Versionen:\n\n\n\n12.4.3-03453 (platform-hotfix) und &auml;ltere Versionen.\n\n12.5.0-02835 (platform-hotfix) und &auml;ltere Versionen.\n\n\nLaut Hersteller sind SSL-VPN auf SonicWall-Firewalls sowie die SMA 100 Series Produktlinie nicht von diesen Schwachstellen betroffen.\n\nAbhilfe\n\nSonicWall stellt f&uuml;r betroffenen Modelle einen platform-hotfix bereit, der die Schwachstellen behebt:\n\n\n\n12.4.3-03526 (platform-hotfix) und h&ouml;her.\n\n12.5.0-02952 (platform-hotfix) und h&ouml;her.\n\n\nDa keine Workarounds existieren, und SonicWall die aktive Ausnutzung der beschriebenen L&uuml;cken beobachtet hat, empfiehlt sich ein rasches einspielen der verf&uuml;gbaren Hot-Fixes.&nbsp;\n\nHinweis\n\nGenerell empfiehlt CERT.at, s&auml;mtliche Software aktuell zu halten und dabei insbesondere auf automatische Updates zu setzen. Regelm&auml;&szlig;ige Neustarts stellen sicher, dass diese auch zeitnah aktiviert werden.\n\n\n\nInformationsquelle(n):\n\nSonicWall SMA1000 Series Appliances Affected By Multiple Vulnerabilitieshttps://psirt.global.sonicwall.com/vuln-detail/SNWLID-2026-0016\n\n&nbsp;", "creation_timestamp": "2026-09-03T01:00:32.631627Z"}